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Strategie

Automatisierung starten, ohne alles umzuwerfen

05. Mai 20265 Min. Lesezeit

Die größte Hürde ist nicht die Technik

Die größte Hürde bei Automatisierung ist meist nicht die Technik, sondern die Angst vor dem großen Umbau: neue Software, neue Prozesse, neue Schulungen — und mittendrin soll der Kanzleialltag weiterlaufen. Das ist auch der Grund, warum viele Vorhaben nie starten. Ein Prozess-Audit hilft, vor dem ersten Schritt Klarheit zu bekommen.

Der pragmatische Fahrplan

Der pragmatischere Weg: Mit dem größten, klar abgrenzbaren Engpass anfangen. Häufig ist das die Belegverarbeitung — also der Moment zwischen Eingang und Verbuchung. Dieser Schritt lässt sich isoliert automatisieren, im Rahmen eines fokussierten Automatisierungsprojekts, ohne DATEV oder bestehende Systeme zu ersetzen.

Danach folgt meist die E-Mail-Triage: Statt manueller Sichtung werden eingehende Mandanten-E-Mails automatisch kategorisiert und zugeordnet. Erst im dritten Schritt lohnt sich der Blick auf das Fristenmanagement — und oft zeigt sich dann, dass eine gezielte Ergänzung reicht, statt eines kompletten Systemwechsels.

Worauf es bei jedem Schritt ankommt

Wichtig ist, jeden Schritt zu messen, bevor der nächste beginnt: Wie viele Vorgänge kommen rein, wie lange dauert die Bearbeitung, wie viele Ausnahmen bleiben übrig? Erst mit diesen Zahlen lässt sich beurteilen, ob sich der nächste Schritt überhaupt lohnt — und welcher zuerst kommen sollte.

Häufige Fragen

Wollen Sie das auch für Ihre Kanzlei?

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